Lexikon des Personalwesens Q-T

R

Recruiting

Stellt alle Maßnahmen dar, die offenen Positionen in der richtigen Zeit, in der richtigen Anzahl, mit der erforderten Ausbildungsqualität und Persönlichkeitsstruktur zu besetzen (Quelle: Ernst & Young 2003)

S

Strategie

Strategien sind speziell auf die Erreichung bestimmter Positionen im Markt gerichtet. Man kann ihre Funktion insoweit auch darin sehen, Erfolgspotenziale aufzubauen und zu erhalten bzw. Chancen und Risiken des Unternehmens geplant zu handhaben.

Strategien stellen in diesem Sinne Grundsatzregelungen mittel-/längerfristig geltender Art dar. Strategien sind ein zentrales Bindeglied zwischen den Zielen einerseits und den laufenden operativen Maßnahmen andererseits. Ganz allgemein gilt, dass eine Strategie den Weg beschreibt, wie Sie von Ihrem derzeitigen Ausgangszustand zu einem gewünschten Ziel kommen.

Strategische Planung

Die strategische Planung ist ein Prozess, in dem eine rationelle Analyse der Unternehmung, der Möglichkeiten und der Gefahren zur Formulierung von Absichten, Strategien, Maßnahmen und Zielen durchgeführt werden muß. Die strategische Planung gibt an, wie das Unternehmen unter bestmöglicher Ausnutzung der ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen die durch die Umwelt beeinflußten Chancen wahrnimmt und gleichzeitig Bedrohungen durch Mitbewerber abwehrt.

Stärken-/Schwächen-Analyse

Verfahren zur Analyse der Unternehmens- Situation (Unternehmensanalyse), bei dem die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens anhand bestimmter Kriterien (z. B. Standort, Finanzen) beurteilt wird. Bei dieser Analyse betrachtet man Stärken und Schwächen seines eigenen Unternehmens. Die Analyse sollte sich nicht durch Schönfärberei sondern durch realistische Einschätzung der Situation auszeichnen.

Stärken sollten danach ausgebaut, Schwächen abgestellt werden. Der Ausbau kann durch das Konzentrieren auf Geschäftsbereiche geschehen, in denen man Stärken und Kompetenzen festgestellt hat. In Schwäche- Bereichen kann evtl. überlegt werden, ob sich nicht Outsourcing lohnt. Ggf. sind diese Geschäftsfelder auch aufzugeben. Das Ergebnis dieser Analyse wird in der Chancen-Risiken- Analyse mit herangezogen.

Synergien

2+2=5-Effekt; Durch Bündelung von Stärken lässt sich eine Steigerung der Leistung über die Summe hinaus erzielen. Synergieeffekte lassen sich z.B. bei Kooperationen ausnutzen, in dem man auf vorhanden Distributionswege aufsetzen kann, ohne selbst welche geschaffen zu haben. Dafür liefert man dem Kooperationspartner im Gegenzug evtl. Adressen, die dieser wiederum ohne große Beschaffungskosten für seine Akquise nutzen kann.

Lexikon

T

Talent Relationship Mangement

TRM ist die aktive Gestaltung der Beziehungen zu den Talenten eines Unternehmens über den ganzen Lebenszyklus der beruflichen Karriere hinweg. (Quelle: Ernst & Young, 2003)